Save the Date: Am 7.–8. September 2026 findet in Berlin die internationale Tagung „Suizidprävention wirksam verankern“ statt.
📍 Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin
💬 Teilnahme kostenfrei
📩 Anmeldung: tagung@naspro.de
📍 Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin
💬 Teilnahme kostenfrei
📩 Anmeldung: tagung@naspro.de
Die IASP hat das Motto für den Welttag der Suizidprävention für die nächsten drei Jahre bekannt gegeben. „CHANGING THE NARRATIVE ON SUICIDE – Offen reden – aktiv verstehen – gesellschaftlich handeln.“ Den deutschsprachigen Banner finden sie zum herunterladen hier. Verwenden Sie ihn gerne für die Bekanntmachung von Veranstaltungen und Aktionen. Möchten Sie auf dieser Webseite Ihre Veranstaltung zum WSPD veröffentlichen? Dann schicken Sie uns gerne eine Email an: info@welttag-suizidpraevention.de
3. Aktionstag zur Suizidprävention in Essen
FETS, Telefonseelsorge Essen, Caritas und Suizidprävention Gelsenkirchen laden ein zu Gedenken und Informationen zur Suizidprävention am 9. und 10. September 2026
Im Jahr 2026 wird es in Essen zwei Aktionstage geben. Zur Vorbereitung haben sich die TelefonSeelsorge Essen, der Förderverein Essener TelefonSeelsorge, die Caritas in Gelsenkirchen und die „Suizidprävention Gelsenkirchen e.V.“, die junge Erwachsene in suizidalen Krisen im Ruhrgebiet betreut, zusammengeschlossen.
So wird es am Vorabend des Weltsuizidpräventionstages, am 9.9.2026 um 18.30 Uhr, in der Marktkirche in der Essener City eine Gedenkfeier für die Menschen, die durch Suizid gestorben sind, und für ihre Angehörigen geben.
Am 10. September gibt es dann von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Gelände des Welterbes Zeche Zollverein eine Forumsveranstaltung zur Suizidprävention bei jungen Menschen. Eingeladen sind Experten und Expertinnen, Politikerinnen und Politiker, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Lehrerinnen, Lehrer und weitere Interessierte. Thema der Podiumsdiskussion: „Was funktioniert – und was fehlt in der Unterstützung junger suizidaler Menschen?“ Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber da dort die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich.
Bei beiden Veranstaltungen wird die Poetry-Slammerin Chiara Devenish auftreten. Am Rande des Forums wird Niclas Arenz live „Gedichte aus der Schreibmaschine“ verfassen.
Infos: www.fets-in-essen.de
proust wörter & schönes GmbH
Am Handelshof 1
45127 Essen
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch ‚Meine Schwester‘ nach Celle zurückkehrt – dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde -, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land. Und so begibt sich Bettina Flitner auf eine Reise voller Überraschungen und Entdeckungen in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien, dem heutigen Międzygórze , wo ihre Vorfahren bis zur dramatischen Flucht 1946 ein Sanatorium besessen und geleitet haben. Aus den Erlebnissen ihrer Reise ins heutige Polen, den Tagebüchern und Dokumenten ihrer Familienmitglieder und ihren eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter erschafft Bettina Flitner nicht weniger als ein literarisches Meisterwerk, einen hochspannenden Familienroman, der zugleich eine nachgetragene Versöhnung mit der eigenen Mutter ist und die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens demonstriert.
Bettina Flitner ist 1961 in Köln geboren, wo sie auch heute wieder lebt. Sie startete als Filmemacherin, arbeitet aber nach ihrem Studium an der Film- und Fernsehakademie in Berlin als Fotografin. Oft kombiniert sie in ihren Arbeiten, die in vielen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt wurden, Fotografie und Text. Sie arbeitet u. a. für Zeitschriften und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien bei Kiepenheuer & Witsch ‚Meine Schwester‘.
Moderation: Peter Toussaint (Förderverein der TelefonSeelsorge Essen)
Eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung Proust und des Fördervereins der TelefonSeelsorge Essen.
Reguläres Ticket: 15,-
Supporter-Ticket: 20,-
Wir haben ein kleines Kontingent an kostenlosen Tickets, sprecht uns dafür einfach an oder schreibt uns eine Mail. Die Supporter-Tickets sind dafür da, das kostenlose Kontingent zu finanzieren und uns dabei zu unterstützen, weiterhin Literaturveranstaltungen anbieten zu können.
Mehr Informationen und Ticketerwerb hier
Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 richtet die DGS bis zu zweimal jährlich Fachtagungen zur Suizidprävention aus. Beide Formate verfolgen das Ziel, den fachlichen Austausch zu fördern, aktuelle Entwicklungen sichtbar zu machen und Netzwerke zu stärken.
Auch in diesem Jahr findet über zwei Tage die große Herbsttagung der DGS statt. Sie bringt Fachkräfte aus Wissenschaft und Praxis, Politik und Medien ebenso wie Betroffene und Angehörige miteinander ins Gespräch – eine in dieser Form im deutschsprachigen Raum einzigartige Begegnung.
Der Gastgeber der diesjährigen Herbsttagung ist das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main, welches aus insgesamt 33 Fachkliniken und klinischen Instituten besteht, darunter auch die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
Webseite für weitere Informationen
Die Anmeldefrist endet am 13.09.26: Link zur Anmeldung
Suizid ist ein tabuisiertes Thema, die Trauer der Angehörigen ist deshalb erschwert und sie finden selten einen Raum für ihre widerstreitenden Gefühle. Die Telefonseelsorge Oldenburg und die Klinikseelsorge der Karl-Jaspers-Klinik laden zu einem Gedenkgottesdienst am Freitag, den 9. Oktober 2026 um 18:00 Uhr in die Kirche in der Bloherfelder Str. 170 b in Oldenburg ein.
Schon früher gab es in Oldenburg ökumenische Gedenkgottesdienste für Menschen, die einen Angehörigen oder jemanden im Freundes- und Bekanntenkreis durch Suizid verloren haben. „Menschen in Krisen und Trauer zu begleiten, ist die ursprünglichste Aufgabe der Telefonseelsorge. Entstanden ist sie nach einer Zeitungsanzeige eines anglikanischen Pfarrers, der Mensch auffordert, ihn anzurufen, bevor sie sich das Leben nehmen. Deshalb sind wir auch heute besonders für Menschen da, die unter suizidalen Gedanken leiden oder jemanden deshalb verloren haben“, so Antke Wollersen, Leiterin der Telefonseelsorge in Oldenburg und Wilhelmshaven.
Gemeinsam mit Anna Menke, Klinikseelsorgerin in der Karls-Jaspers-Klinik, lädt sie zu einem Gottesdienst am Freitag, den 9. Oktober 2026 um 18:00 Uhr in die Kirche in der Bloherfelder Str. 170 b in Oldenburg ein. Musikalisch gestaltet wird dieser durch Nicole Gorris-Vollmer an der Querflöte und Ronald Poelman am Flügel.
Im Anschluss an den Gottesdienst besteht Gelegenheit zu Gespräch, Information und Begegnung mit kleinen Snacks und Getränken.
Hintergrundinformation:
Die TelefonSeelsorge ist in Oldenburg und Wilhelmshaven mit über 100 Ehrenamtlichen tätig. Diese stehen ganzjährig rund um die Uhr am Telefon zur Verfügung. Alle Beratungsangebote, also Telefon, Chat- und Mail, sind anonym und kostenfrei.
Mit der kostenlosen App „KrisenKompass“ bietet die Telefonseelsorge auch Hilfe zur Selbsthilfe bei depressiven Gefühlen und Suizidgedanken für Betroffene und Angehörige.
Dank der Unterstützung der Deutschen Telekom sind die Telefonnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 seit 1997 gebührenfrei.
verantwortlich:
Antke Wollersen
TelefonSeelsorge Oldenburg
E-Mail: a.wollersen@oldenburg-telefonseelsorge.de

Bad Mergentheim, Freitag 12.09.2025 Marktplatz 12.30 Uhr – 16.30 Uhr
Informationsstand des Vereins TREES of MEMORY e.V. zu den Themen Suizidalität und Suizidprävention
Bad Mergentheim, Freitag 12.09.2025 Klosterkirche Mariensstraße 19.00 Uhr
Ökumenischer Gedenk- und „Mut-mach“-Gottesdienst
für Suizid-Opfer und ihre Angehörigen, für Personen mit mentalen Erkrankungen und deren Familien und alle, die durch ihre Arbeit damit konfrontiert sind
Berlin, 10.09.2025, 16:30-22:00, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Am Welttag der Suizidprävention am 10. September kommen Menschen weltweit
zusammen, um eine Welt zu schaffen, in der weniger Menschen durch Suizid sterben.
In diesem Jahr richten wir unseren Fokus auf Suizidhinterbliebene und An- und
Zugehörige von Suizidgefährdeten. Es wird geschätzt, dass jede suizidale Handlung 135
Personen im Nahumfeld betrifft, wie Angehörige, Freund*innen, Kolleg*innen. Der
Suizid oder die Angst davor stellen eine große Belastung für das Umfeld dar und
hinterlassen Gefühle von Verzweiflung, Ohnmacht und Hilflosigkeit.
Trotzdem ist Suizid und die Folgen für Angehörige und Zurückgebliebene nach wie vor
ein Tabuthema. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dafür eintreten, für das Thema zu
sensibilisieren, das Schweigen zu brechen und eine Kultur der Offenheit, des
Verständnisses und der Unterstützung zu fördern.
Beim diesjährigen Welttag laden Berliner Hilfsangebote des Netzwerks für
Suizidprävention Berlin zum Gespräch ein und stellen ihre Angebote ab 16:30 Uhr auf
dem Breitscheidplatz vor. Außerdem findet in und um die Kaiser-Wilhelm-
Gedächtniskirche eine trialogische Podiumsdiskussion zum Thema „Suizidalität im nahen
Umfeld“ und anschließend eine Lesung sowie eine Filmvorführung statt.
Wir freuen uns, dass die Berliner Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra die
Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat.
Wir freuen uns auf Sie! Hier finden Sie weitere Informationen!
09. September 2025, 15:00 – 17:30 Uhr, Kino Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
„Suizidprävention in Berlin – Stand und Perspektiven“
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention laden der Caritasverband für das Erzbistum
Berlin e.V. und die Berliner Fachstelle Suizidprävention herzlich ins Kino ein.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was fehlt in der Berliner Suizidprävention – und welche
Impulse braucht es jetzt?
Zum Auftakt zeigen wir den eindrucksvollen Kurzfilm „Echter Mann“, der kürzlich beim Internationalen Kurzfilmfestival Berlin Premiere feierte. Der autobiografische Film erzählt die Geschichte eines beruflich erfolgreichen jungen Mannes und seiner versteckten Depression – und der Kraft, die in solidarischer Unterstützung liegen kann.
Wir werden mit zentralen Vertreter*innen aus Politik, Gesundheitswesen und
Zivilgesellschaft darüber ins Gespräch kommen, was es braucht, um Suizide in Berlin
wirksam zu verhindern:
• Prof. Dr. Ulrike Kostka, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands Berlin
• Prof. Dr. Birgit Wagner, Medical School Berlin, Professur für Klinische Psychologie
und Psychotherapie
• PD. Dr. Peter Bobbert, Präsident der Ärztekammer Berlin
• Dr. Claudia Wein, CDU-Fraktion, Stellv. Vorsitzende des Gesundheitsausschuss im
Abgeordnetenhaus Berlin
• Christine Gerlach, Polizei Berlin, Leitung der AG Suizidprävention
• Vinsley, Regisseur des Films „Echter Mann“
• Benjamin Ochel, Bezirksbeauftragter im Caritasverband Berlin, Schwerpunkt:
Psychische Krisen und Suizidprävention
Moderation: ShaNon Bobinger, Journalistin und Moderatorin
Anmeldung hier. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt.
Am 10.09.2025, zur Marktzeit: Marktaktion
Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt
Zum Thema Suizid – Angehörige – Suizidprävention
An die Marktbesucher werden Kerzen ausgegeben,
verziert mit der gelb-orangenen Schleife,
mit der Aufforderung, diese Kerze abends Zuhause
anzuzünden und ins Fenster zu stellen.
Am Brunnenrand des Marktplatzbrunnens, vor dem der
Infostand steht, sollen in 36 Gläsern 36 Kerzen brennen,
die Zahl der im Jahr 2023 im Kreis Biberach an Suizid
verstorbenen Menschen
Der “Marktgottesdienst“ in der simultanen Biberacher
Stadtkirche St. Martin stell die Not von Menschen in
suizidalen Krisen und die Trauer der Hinterbliebenen
in den Fokus.
ausgerichtet durch AGUS Biberach
Am 20.09.2025, 20.00 Uhr: Poetry Show
Im Abdera Biberach
zum Thema Krisen vs. Leben
ausgerichtet durch U25 Biberach
anlässlich des 10-jährigen Jubiläums.
Alle 57 Minuten nimmt sich statistisch in Deutschland ein Mensch das Leben. Das sind mehr Todesfälle als durch Verkehrsunfälle, Drogen, Mord und Aids zusammen. Doch Suizid betrifft nicht nur diesen einen Menschen, er hinterlässt Familien, Freunde, offene Fragen und große Trauer. Und trotzdem ist Suizid noch immer ein Thema, das tabuisiert wird. Scheinbar nicht gesellschaftstauglich und mit Scham besetzt ist. Uns liegt dieses Thema jedoch sehr am Herzen und wir finden, dass es wichtig ist, dass man darüber spricht.
Daher laden wir herzlich zu einer besonderen Veranstaltung am Donnerstag, 11. September 2025, um 19 Uhr in unser Abschiedshaus ein (Bestattungshaus Im Stift, Im Stift 4, BI-Schildesche): Ein Abend nicht nur über das Weiterleben nach dem Verlust, sondern mit vielen Informationen und hilfreichen Antworten.
Im Mittelpunkt steht eine Lesung mit Elisa Roth, bekannt durch ihren erfolgreichen Podcast „Selbstwort“. Sie wird aus ihrem Buch „Suizid – Das Leben danach“ lesen und unter anderem vom Suizid ihrer Mutter erzählen.
Im Anschluss an die Lesung wird es ein Podiumsgespräch geben, an dem Dr. Bodo de Vries, stellv. Vorsitzender des Vorstands und der Geschäftsführung des evangelischen Johanneswerks, der sich intensiv mit Suizid im Alter und Altersdepression sowie dem assistierten Suizid beschäftigt hat, sowie Frauke Täschner, Gründerin und Leiterin der Selbsthilfegruppe AGUS Bielefeld (Angehörige um Suizid), die über ihre langjährige Arbeit mit Hinterbliebenen nach Suizid berichten wird, teilnehmen.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern an alle, die offen sind und sich für dieses gesellschaftlich hochrelevante Thema interessieren. Es erwartet die Gäste ein nachdenklicher, berührender und informativer Abend, der Raum bietet für Austausch, Verständnis und neue Perspektiven.
Der Eintritt der Veranstaltung ist frei.
Da die Plätze begrenzt sind ist eine Anmeldung erforderlich:
Bestattungshaus Im Stift, Tel. 37909, oder anmeldung@meinbestatter.de
10:00-20:00
Unter dem Motto ,,Offen Reden, Aktiv Verstehen, Gesellschaftlich Handeln“ laden verschiedene Beratungsstellen am 10.09. in Bonn zum Gespräch ein. Ansonsten erwarten Sie Filmbeiträge zum Theme Suizid und eine Lesung von ,,Der Kaiser der Freude“ von Ocean Vuong mit anschließendem Fachgespräch.
10. September 2025, 12:00 – 15:00 Uhr, Stadtkirche St. Jakobi, Innere Klosterstraße 2, 09111 Chemnitz
Aktionstag mit thematischem Mittagsgebet (12:00 Uhr)
Die Projektpartner informieren und stehen für Austausch und Gespräche zur Verfügung
16. September 2025, 19:00 Uhr – Gemeindesaal St. Johannes Nepomuk, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz
Vortrag: Beistehen statt schweigen – Angehörige in suizidalen Krisen begleiten
Wenn ein nahestehender Mensch nicht mehr leben will, fühlen sich viele, ob in der Familie oder im Freundeskreis, oft hilflos, überfordert oder sprachlos. Was kann ich tun? Wie bleibe ich ansprechbar – ohne zu überfordern? Fachleute aus Seelsorge und Beratung kommen mit ehrenamtlich Engagierten und persönlich Betroffenen ins Gespräch. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, wie Beistand gelingen kann – achtsam, zugewandt und mit offenem Ohr für das Unsagbare.
Ein Abend, gestaltet von den Organisatoren des Welttags der Suizidprävention in Chemnitz mit einem Impulsvortrag und der Möglichkeit, sich mit den verschiedenen Fachpersonen und untereinander auszutauschen.
Gedenkgottesdienst am 07.09.2025, 10.45 Uhr, Garnisonskirche Dresden, Stauffenbergallee 9, 01099 Dresden
Der Gottesdienst wird vom Caritasverband für Dresden e.V. mit [U25] in Zusammenarbeit mit dem Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitsweisen e.V., AGUS e.V. – Gruppe Dresden und dem Christlichen Hospizdienst e.V. gestaltet.
Mehr Hell, weniger Dunkel. Suizidprävention für junge Menschen. Mi 10. September 2025, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr; Haus der Kirche – Dreikönigskirche, Dresden
Die Zahl junger Menschen, die aus einer Depression oder anderen Lebenslage heraus den Weg eines Suizides wählen, hat mit der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen. Die Fachveranstaltung erläutert am „Welttag der Suizidprävention“ Ursachen und möchte Erfahrungen der Fachpraxis zusammentragen, die jungen Menschen zum Bleiben im Leben verhelfen können. Dabei möchte die Veranstaltung den Blick über ein einzelnes Handlungsfeld hinaus weiten und die Erfahrungen miteinander verbinden. Die Veranstaltung mündet in konkrete Vorschläge für Wege zur Bestärkung und Suizidprävention junger Menschen in Sachsen. Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die Schirmherrschaft für dieses Vorhaben übernommen. Hier geht es zum Programm.
Gedenkandacht am Welttag der Suizidprävention
Mittwoch, 10. September 2025
18 Uhr
St. Johannis- und Catharinen- Kirche Drochtersen
In diesem Jahr, am 10. September 2025, jährt sich der Weltsuizidpräventionstag
zum 23. Mal. Dieser von der WHO 2003 ins Leben gerufene Tag erinnert daran,
dass der Suizid nach wie vor eines der größten globalen Gesundheitsprobleme ist.
Ein Suizid hinterlässt immer einen großen Kreis Betroffener. Deshalb ist es
entscheidend, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu holen.
Wir möchten alle Hinterbliebene eines durch Suizid verstorbenen Menschen
einladen zu einer kleinen Gedenkandacht. Wir möchten stärken und Mut schenken.
Nur wer mag ist eingeladen, ein Foto oder einen kleinen Gegenstand in Erinnerung
an die/den Verstorbene(n) mitzubringen.
Im Anschluss an die Andacht besteht die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen
mit den Lebens- und Sterbeammen vom SterbeammenNetz Kehdingen sowie
AGUS- Mitgliedern (Angehörige um Suizid, Selbsthilfegruppe Stade).
All diejenigen, die sich nicht auf den Weg machen mögen, sind eingeladen, um 20
Uhr eine Kerze in ihr Fenster zu stellen, um das weltweite Lichtermeer, das
Hoffnung und Anteilnahme schenken möge, zu unterstützen.
Ein herzliches Willkommen!
10.09, 13:30-17:00, Lambertus Saal, Stiftsplatz 7, 40213 Düsseldorf
Das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression organisiert am Welttag der Suizidprävention eine Veranstaltung mit dem Titel Auch Kinderseelen brauchen ein Immunsystem! Die Vorträge adressieren insbesondere den Themenkomplex Depression – Einsamkeit – Suizidalität.
Konkret wird über die Gesichter der Depression in den verschiedenen Altersstufen, die Interdependenz von Einsamkeit und Depression und die präventiven und therapeutischen Aufgaben sowie über ein innovatives Beratungs- und Unterstützungskonzept des Düsseldorfer Gesundheitsamts informiert. In einem begleitenden Markt der Möglichkeiten präsentieren einschlägige Institutionen des Düsseldorfer Versorgungssystems ihr Angebot.
Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenfrei.
16:00 Info-Stand, 18:30 Gedenkfeier, Marktkirche, Markt 2, 45127 Essen
Die TelefonSeelsorge Essen, ihr Förderverein „FETS“ und die Selbsthilfegruppe „Hinterbliebenen nach Suizid“ laden ab 16 Uhr zu einem Info-Stand vor der Marktkirche ein. Ab 18:30 Uhr findet in der Marktkirche eine Gedenkfeier statt. Es erwarten Sie Lieder, Gebete, Interview mit einer Hinterbliebenen und Poetry-Slammerin Franziska Gels. Im Anschluss werden 50 Kerzen für die Verstorbenen und ihre Angehörigen entzündet.
Datum: 9. September 2025
Uhrzeit: 17:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Mainufer (Nordseite), Zwischen Ignatz-Bubis-Brücke und Flößerbrücke
Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit FRANS-Mitgliedern in einem abendlichen Ritual am Main mit Erinnerungen, Worten, Musik und Blumen Abschied zu nehmen. Nach dem Gedenken besteht noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Datum: 10. September 2025
Uhrzeit: 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: An der Bockenheimer Warte
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention finden Betroffene, Hinterbliebene, Freund:innen, Angehörige und Kolleg:innen an einem bunten Infostand vielfältige Informationen zu FRANS und Hilfsangeboten in Frankfurt. Am Infostand möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, ins Gespräch zu kommen und dazu beitragen, das Thema zu enttabuisieren, damit sich mehr Menschen rechtzeitig Hilfe suchen. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihre Fragen!
Wann: Freitag, 12. September & Samstag, 13. September 2025
Wo: Universitätsmedizin Frankfurt, Haus 20, Hörsaal 5 und Gastbereich Café Audimax, Theodor-Stern-Kai 7, 60596 Frankfurt am Main
Anlässlich des Welttages der Suizidprävention und der Einrichtung der ersten deutschen Professur für Suizidologie und Suizidprävention, laden wir Sie herzlich zu unserem öffentlichen Symposium „Forschung, Erfahrung, Engagement – Suizidprävention gemeinsam denken“ ein.
Das zweitägige Programm, welches Sie unten finden, bietet eine einzigartige Plattform für Austausch, Information und Inspiration. In Vorträgen und Diskussionsformaten beleuchten wir Ursachen, Präventionsstrategien und therapeutische Ansätze suizidalen Verhaltens – ergänzt durch historische und künstlerische Perspektiven.
Freuen Sie sich auf renommierte Referent:innen, darunter:
Thomas Niederkrotenthaler (Wien) zur Rolle der Medien in der Suizidprävention, Karolien Notebaert (Frankfurt) mit einem Impuls zur Lebensqualität und Gehirnforschung, Tom Bschor (Berlin) zur historischen Dimension von Suizid, Claudia Bausewein, Peter Zürner, Susanne Lippmann u.v.m. im Diskussionsforum zur Suizidprävention und Suizidassistenz vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels.
Das Symposium richtet sich an:
„Visueller Dialog mit dem Unsagbaren“ – Ausstellung aus Anlass des
Weltsuizidpräventionstages am 10. September 2025
Am 10. September ist Weltsuizidpräventionstag. Aus diesem
Anlass zeigt das Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI) der Universität Greifswald Werke von
Studierenden zum Thema Suizidprävention. Initiiert hat das Projekt das
Suizidpräventionsnetzwerk Vorpommern.
„Das Suizidpräventionsnetzwerk hat mich gefragt, ob hier eine Zusammenarbeit möglich ist
und ich fand die Idee sofort spannend“, sagt Jo Zynda, künstlerischer Mitarbeiter am
Lehrstuhl für Neue Medien und angewandte Grafik im Bezugsfeld Bildender Kunst. „Zwei
Studentinnen unseres Instituts haben sich des Themas angenommen: Selina Gutermuth hat
ein Video dazu gedreht, Martha Bahls hat sich fotografisch dem Thema angenähert. Solche
Projekte sind wunderbar, weil die Studierenden bei diesem Projekt ihre künstlerischen Arbeiten
sehr praxisnah mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema zusammenbringen können. “
Die Ausstellung wird am 10. September 2025 um 17 Uhr im Ausstellungsraum des CDFI am
Bahnhof eröffnet und danach bis zum 3. Oktober zu sehen sein. Freya Kindler,
Ergotherapeutin an der Tagesklinik für Allgemeinpsychiatrie Greifswald, wird in einem
Vortrag auf den positiven Einfluss von künstlerischer Arbeit auf die Psyche eingehen und so
den Bogen zwischen Kunst und Suizidprävention aus psychiatrischer Sicht beleuchten.
„Die künstlerische Bearbeitung innerer Themen kann dabei helfen Menschen einen Anker im
Leben zu geben, wenn es ansonsten wenig Halt gibt“, betont die Ergotherapeutin. „Die
kreative Auseinandersetzung mit sich selbst kann sich wohltuend auf die
Selbstwahrnehmung auswirken und damit zu einer erfolgreichen psychiatrischen
Behandlung beitragen.“
Wann? – 10. September 2025, 17:00 – 18:30 Uhr
Wie lange? Die Ausstellung kann vom 10. September bis 3. Oktober 2025 jeweils
Mittwoch und Donnerstag von 14-16 Uhr besichtigt werden.
Wo? – Ausstellungsraum des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofsplatz
Greifswald (ehemaliger Zeitungskiosk)
Kosten? Der Eintritt ist frei
Kontakt:
Dagmar Simonsen
dagmar.simonsen@telefonseelsorge-vorpommern.de
,,Der Verlust eines Menschen ist in jeder Hinsicht schrecklich und verändert oft das ganze Leben. Wenn man jemanden verliert, der sich das Leben genommen hat, tauchen zusätzlich zur Trauer andere Gefühle auf: Schuld, Scham, Verzweiflung, Verdrängung, Unsicherheit.
So viele Fragen. So viele Gefühle. Man beginnt, seine eigene Identität auf andere Weise zu reflektieren. Suizid verändert einen.
Über viele Monate begleitete ich Menschen, die an einer Selbsthilfegruppe für Menschen teilnehmen, die jemanden durch Suizid verloren haben. Sie haben ihre Geschichte, ihre Unsicherheiten und ihren Schmerz mit mir geteilt. Dieser visuelle Ausdruck des Themas Suizid ist eine andere Art, mit dem Schmerz umzugehen und zu versuchen, die Wunden ein Stück weit zu heilen.“
Hier geht es zur Webseite von Anna Mensing.


Es ist wieder so weit: Am 10. September 2025 ist Welttag der Suizidprävention – und auch dieses Jahr setzen wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Aufmerksamkeit, Aufklärung und Erinnerung!
Wir laden herzlich ein, Teil unserer Aktionen zu sein:
Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung: 278 Kerzen zum Welttag der
Suizidprävention in Hamburg
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention setzt das Hamburger Netzwerk für
Suizidprävention am Dienstag, den 10. September 2025, ein sichtbares Zeichen der
Erinnerung und Solidarität.
Ab 14:00 Uhr versammeln sich vor der Hauptkirche St. Petri (Mönckebergstraße)
verschiedene Einrichtungen, Vereine und engagierte Fachkräfte aus dem Bereich der
Suizidprävention. Sie stehen interessierten Bürger:innen, Betroffenen, Angehörigen sowie
Fachpublikum für Gespräche, Informationen und Austausch zur Verfügung. Es besteht die
Möglichkeit, sich über Hilfsangebote, Präventionsarbeit und Unterstützungsstrukturen in
Hamburg zu informieren.
Ein zentraler Bestandteil der Aktion ist die Aufstellung von 278 Kerzen – eine für jedes
Leben, das im vergangenen Jahr in Hamburg durch Suizid verloren ging. Diese stille und
eindrückliche Geste schafft einen Raum des Gedenkens und macht gleichzeitig auf die
gesellschaftliche Relevanz des Themas aufmerksam.
Die Aktion soll ermutigen, über psychische Krisen zu sprechen, Hilfsangebote
frühzeitig zu nutzen und das Tabu rund um Suizid zu brechen. Sie richtet sich an alle, die
sich betroffen fühlen, Fragen haben oder sich im Bereich Suizidprävention engagieren
möchten.
Weitere Hinweise:
Lesung & Gespräch mit Elisa Roth: „Das Leben danach“ – anlässlich des Welttages der Suizidprävention, 10.09.2025
Am Mittwoch, den 10.09.2025, um 19:30 Uhr lädt die TelefonSeelsorge Hamm in Kooperation mit der Buchhandlung Holota (Weststraße 11, 59065 Hamm) zu einer besonderen Veranstaltung ein. Die Autorin Elisa Roth liest aus ihrem Buch „Das Leben danach“ und spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema Suizid, Trauer und Sprachlosigkeit.
Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen, Mord und Aids zusammen. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei jungen Menschen – trotzdem wird darüber wenig gesprochen. Elisa Roth verlor ihre Mutter im Alter von 27 Jahren unerwartet durch Suizid. Ihre Sprachlosigkeit führte 2020 zur Gründung des Podcasts „Selbstwort“, aus dem ihr neues Buch hervorging. „Das Leben danach“ enthält acht Berichte von Hinterbliebenen, zwei Geschichten von Überlebenden und ein Fachinterview mit einer Psychologin.
Die Lesung bietet Einblicke in die Lebensrealitäten von Betroffenen, die oft mit gesellschaftlichem Schweigen konfrontiert werden. Ziel ist es, dem Thema mit Empathie, Offenheit und Respekt zu begegnen und neue Wege des Austauschs zu eröffnen. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Menschen, lädt aber auch ausdrücklich zu einem offenen und bewussten Dialog ein.
Wichtige Hinweise:
Die Veranstaltung kann keine individuelle Beratung bieten. Menschen in akuten Krisen wird empfohlen, direkt Kontakt zur TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder zur Selbsthilfegruppe AGUS aufzunehmen.
Lesung & Gespräch mit Elisa Roth – „Das Leben danach“ am 10.09.2025
Alle 57 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. Elisa Roth hat ihre Mutter durch Suizid verloren – ihr Buch „Das Leben danach“ versammelt bewegende Geschichten von Betroffenen, Hinterbliebenen und Überlebenden. In Kooperation mit der TelefonSeelsorge liest die Autorin und spricht über Erfahrungen, Hilfen und Tabus rund um Suizid und Depression.
Bitte beachten Sie: Aufgrund des öffentlichen Formats ist eine persönliche Betroffenheitsbesprechung leider nicht möglich.
Anmeldung:
Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter 02381-8769072. Der Förderverein der TelefonSeelsorge unterstützt den Abend. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Buchandlung Holota (Weststraße 11, 59065 Hamm).
Lutherkirche Heidelberg | Vangerowstraße 5 | 69115 Heidelberg Bergheim | 16:00 -17:00 Uhr
VON WÜSTEN, OASEN UND FREMDEN LANDSCHAFTEN
Gedenken für Menschen, die von Suizid betroffen sind
Am Freitag, 12. September 2025, 16 Uhr findet in der Lutherkirche in Heidelberg-Bergheim eine Gedenkfeier für von Suizid Betroffene statt. Herr Prof. Dr. Christian Wolf, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Psychiatrie in Heidelberg, eröffnet mit einem Grußwort auf dem Hintergrund seiner fachlichen Expertise die Veranstaltung. Herr Kevin Hodel teilt seine Erfahrungen und Einsichten aus der langjährigen Arbeit als Pflegefachmann von der dortigen Station Mayer-Gross, einer beschützten psychiatrischen Akut- und Aufnahmestation. Herr Johannes Brand, Dekan der katholischen Stadtkirche in Heidelberg, legt religiös-christliche Elemente in seinem Kurzbeitrag dazu. Die Feier wird musikalisch von Bezirkskantor Michael Braatz-Tempel (Klavier) und Martin Vogel (Klarinette) gestaltet, im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch und Verweilen.
Der Titel „Von Wüsten, Oasen und fremden Landschaften“ verweist auf die möglichen Gefühlslagen der von Suizid Betroffenen. Angehörige oder Freundinnen, Nachbarn oder Mitpatientinnen fühlen sich bei Erfahrungen im Umgang mit Menschen, die sich aus dem Leben genommen haben oder für die das ein Thema ist, wie in eine Fremde versetzt, die Orientierung ist, wie in einer Wüstenlandschaft, nicht leicht: Wenige grüne Oasen, die Trost und Stärkung schenken könnten, sind rar und scheinen weit entfernt.
Die beiden verantwortlichen Klinikseelsorgenden Martina Böffert und Heinrich Müller bieten neben dem Gedenken an die aus der Welt Gegangenen, Anregungen zu Trauer, Trost und Hoffnung. Sie möchten den Teilnehmenden Unterstützung bei ihren Bewältigungs- und Verarbeitungsprozessen geben und in der gemeinsamen Feierstunde auch das Gefühl des gemeinsamen Tragens einer schweren Erfahrung – so unterschiedlich diese jeweils ist.
19 – 22 Uhr, Schlosslände 26, 85049 Ingolstadt
Kulturbeutel – Netzwerk für psychische Gesundheit e.V. und die AOK planen unter dem Motto „Reden rettet Leben“ eine Veranstaltung anlässlich des Welttags der Suizidprävention.
Wir freuen uns sehr am 10.09.25, mit Sven Hannawald einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen. Er wird offen über seine persönlichen Erfahrungen mit Erfolgsdruck, Krisen und seinem Weg zurück ins Leben sprechen. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmenden zwei weitere spannende Beiträge:
Anmeldung bis zum 03.09 unter info@suizidpraevention-kulturbeutel.de
Zusätzlich möchten wir auf den Spot „Tabu“ aufmerksam zu machen – ein kurzer Filmbeitrag zur Entstigmatisierung psychischer Krisen.
Rathausplatz Ingolstadt, 85049 Ingolstadt, 11 – 14 Uhr
„Suizide in Ingolstadt und der ganzen Region 10 sichtbar machen: Aktion zum Welttag der Suizidprävention“
Zum Welttag der Suizidprävention 2025 werden auf dem Ingolstädter Rathausplatz 62 T-Shirts ausgelegt. Die Anzahl der T-Shirts verdeutlicht die Anzahl der Suizide des vergangenen Jahres in der Region 10.
Die Aktion soll zur Enttabuisierung des Themas Suizid in unserer Gesellschaft beitragen und konkrete Hilfsangebote aufzeigen. Bei jedem Suizid sind nicht nur direkte Angehörige und Freunde betroffen. Auch Kolleginnen und Kollegen, Nachbarschaft und Bekannte und andere im Umfeld sind Menschen, die dadurch mit dem Thema in Berührung kommen und oft nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.
Im Rahmen der Aktion wird es auf dem Rathausplatz auch Informationsstände geben, bei denen die Angebote der beteiligten Dienste vorgestellt werden und bei denen auch die Möglichkeit besteht, miteinander über das Thema Suizidalität ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter sind die Krisendienste Bayern, die Stadt Ingolstadt Inklusionsbeauftragte mit dem Arbeitskreis Psychische Gesundheit des Inklusionsrates.
Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Michael Kern. Er wird um 11 Uhr die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.
Betroffene, Angehörige, Hinterbliebene wie auch Interessierte sind herzlich willkommen.
Mi, 10.September 2025, 14 – 18 Uhr
Innovationsraum 42
Eisenbahnstraße 42, Kaiserslautern
Die TelefonSeelsorge ermutigt mit Blick auf den Welttag der Suizidprävention am 10. September zu mehr Dialogfähigkeit bei dem schwierigen Thema Suizidalität. ,,Über Suizid wird zu wenig geredet“, sagen Peter Annweiler und Astrid Martin, Leitung der TelefonSeelsorge Pfalz. „Wenn jemand das Thema anspricht, stößt er meistens auf Hilflosigkeit und Überforderung beim Gegenüber. Das möchten wir ändern, indem wir auf die Bedeutung von Dialogen auch zum Thema Suizid hinweisen.“
Deshalb initiiert die Telefonseelsorge am Mi, 10.09.25 von 14-18 Uhr mit Partnerorganisationen einen Informations- und Begegnungsnachmittag im Innovationszentrum 42 in der Kaiserslauterer Eisenbahnstraße 42. Neben Impulsvorträgen stellen sich Einrichtungen wie die Klinik für Psychosomatik und das Pfalzklinikum vor. Die Notfallseelsorge Pfalz ist genauso beteiligt wie das Netzwerk Resilienz, das Bündnis gegen Depression und eine Expertin aus der Psychotherapie. Im Raum werden thematisch passende Bildmotive des Fotokünstlers Thomas Brenner zu sehen sein.
Programmübersicht (vorläufig)
14:00 Uhr Eröffnung und Grußworte
Impuls zu Thomas Brenners inszenierter Fotografie
(Peter Annweiler)
14:15 „There’s glory in prevention!“
Einsichten zur Suizidprävention in der TelefonSeelsorge
Vorstellung der Krisen-App „KrisenKompass“
Astrid Martin / Peter Annweiler, TS Pfalz
15:00 Infos der Klinik für Psychosomatik / Westpfalzklinikum
Dr. Janina Geib, Chefärztin
15:30 „Wenn Worte nicht reichen – wie Tiere suizidale Menschen erreichen“
Tiergestützte Psychotherapie in der Arbeit mit suizidalen Menschen
„Ich bin noch da – Erfahrungen mit dem Überleben“
(Patientengespräch) Eva Barthel, Psychologische Psychotherapeutin
16.15 „Wenn nichts mehr zu machen scheint…“
Erfahrungen und Informationen aus der Arbeit der Notfallseelsorge
Norman Roth, Notfallseelsorge Pfalz
16.45 Vorstellung von Initiativen und Selbsthilfegruppen
– EX-IN RLP e.V., Ute Steffens – Bündnis gegen Depression
17.30 Dank und Schluss-Impuls
Rahmenprogramm
Visuelle Impulse
Austausch & Info-Stände / Begegnung & Gespräch
Zielgruppe Studierende, Mitarbeitende der Universität Kassel
13-14 Uhr, Campus Center, 3. OG, Moritzstraße 18, 34127 Kassel
10.09.2025, 8:30 – 16:30: Symposion und innerbetriebliche Fortbildung, LVR-Klinik Köln, Wilhelm-Griesinger-Straße 23, 51109 Köln
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention lädt die LVR-Klinik Köln am 10. September 2025 zum interdisziplinären Fachsymposion unter dem Titel „Suizidalität in der klinischen Praxis“ ein. Eine Teilnahme ist online und in Präsenz möglich. Das Programm des Symposions finden sie hier.

Gärtnerplatz München | 80469 München | 14:00 Uhr
„Suizide in München sichtbar machen: Aktion zum Welttag der Suizidprävention“
Zum Welttag der Suizidprävention 2025, ruft ein Bündnis von Krisen- und Beratungsdiensten in der Landeshauptstadt München zu einer Foto- und Informationsaktion auf dem Münchner Gärtnerplatz auf. Mit dem Auslegen von 207 Hemden und T-Shirts soll symbolisch an die
erschreckend hohe Zahl der Münchnerinnen und Münchner erinnert werden, die sich 2023 das Leben genommen haben.
Im Rahmen der Aktion wird es auf dem Gärtnerplatz auch Informationsstände geben, bei denen die Angebote der beteiligten Dienste vorgestellt werden und bei denen auch die Möglichkeit besteht, miteinander über das Thema Suizidalität ins Gespräch zu kommen. Veranstalter sind die DIE ARCHE Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V., die evangelische und die katholische TelefonSeelsorge München, die Krisenberatungsstelle Münchner Insel und der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter. An der Aktion nehmen Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Veranstalter teil, weitere Personen sind dazu herzlich willkommen.
Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen zur Veranstaltung hier zum Download
Datum: Mittwoch, 10. September 2025
Uhrzeit: 17:00 Uhr – ca. 19:30 Uhr
Ort: Latücht, Große Krauthöfer Str. 16, 17033 Neubrandenburg
Eintritt frei (frühes Erscheinen sichert einen Sitzplatz im Kino)
Am 10. September ist Weltsuizidpräventionstag – ein Anlass, der weltweit
genutzt wird, um auf das Thema Suizid aufmerksam zu machen, Betroffenen
zuzuhören und das Schweigen zu brechen. Auch das Neubrandenburger Netzwerk
für Suizidprävention beteiligt sich mit einer besonderen Veranstaltung: einer
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch.
Gezeigt wird der Film „Dem Himmel zu nah“ (Dokumentation/Drama), der sich mit
den Themen seelische Krise, Verlust und Hoffnung auseinandersetzt. Der Film gibt
einen berührenden Einblick in das Innenleben von Betroffenen, die mit suizidalen
Gedanken kämpfen aber auch den Angehörigen, die sich oft hilflos fühlen. Er
ermutigt zu Offenheit, Mitgefühl und Verständnis.
Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir herzlich zu einem moderierten
Gespräch mit Rikarda Weißner (Diplom-Psychologin im Gesundheitsamt des
Landkreises Seenplatte) ein. Als erfahrene Gesprächspartnerin wird sie im
moderierten Gespräch Impulse setzen, Raum für Austausch bieten und Fragen
beantworten – für alle, die betroffen sind, sich Sorgen um Angehörige machen oder
einfach mehr über das Thema erfahren möchten.
In der Zeit von 16 – 17 Uhr gibt es die Möglichkeit kostenfreie
Vitalwertechecks mit Schwester InGe vom Landkreis
Seenplatte in Anspruch zu nehmen!
Der Podcast „Lebensmüde?! Gespräche über Suizid und Todeswünsche“ richtet sich an alle: Egal ob im Gesundheitswesen tätig, An- und Zugehörige von älteren oder kranken Menschen sowie Interessierte. Das Ziel ist es, offen über Todeswünsche, Suizidalität und deren Hintergründe zu sprechen, Ängste zu nehmen und Hilfsmöglichkeiten sichtbar zu machen.
In insgesamt acht Folgen erwartet Hörende unter anderem:
Fakten und Hintergründe zu Suizidalität im Alter und bei schweren Erkrankungen: Wer ist besonders betroffen? Welche Begrifflichkeiten gibt es? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen beeinflussen den Umgang mit Suizid?
Beispiele aus der Praxis und Erfahrungsberichte: Wie erkennt man Warnsignale? Welche Rolle spielen Kommunikation, Zuhören und Wertschätzung?
Praktische Hilfestellungen im Umgang mit Todeswünschen und suizidalen Krisen: Was tun bei akuten Hinweisen auf Suizidgedanken? Wie können Angehörige und Pflegekräfte unterstützen, ohne zu überfordern?
Interviews mit Ärztinnen, Psychologinnen, Ethikerinnen und Juristinnen sowie Vertretern aus der Palliativ- und Gerontologie: Einblicke in rechtliche, medizinische und ethische Fragestellungen rund um Suizid und assistierten Suizid.
Hilfsangebote und Netzwerke: Informationen zu Beratungsstellen, Notfallkontakten und Selbsthilfeangeboten begleiten jede Folge und machen Unterstützung sichtbar.
Der Podcast setzt auf niederschwellige Information, offene Gespräche, Sensibilisierung und praktische Tipps. Ziel ist es, Gesprächsbereitschaft zu fördern, Hemmschwellen abzubauen, Wissen zu vermitteln und Hilfsmöglichkeiten zu stärken – damit Betroffene und ihre Angehörigen wirkungsvoll unterstützt werden können.
Die erste Folge erscheint zum Welttag der Suizidprävention am 10.09.2025 auf allen Podcasts-Kanälen.
Der Podcast ist von unserer Seite kosten- und werbefrei. Der Podcast ist unter der freien Lizenz CC BY-ND (Namensnennung – Keine Bearbeitung) veröffentlicht. Erlaubt ist die Weiterverbreitung, kommerziell und nicht kommerziell, solange das Werk unverändert und vollständig weitergegeben wird und der Urheber genannt wird. Die Rechte am Podcast teilt sich das Würdezentrum gUG und der Magistrat der Stadt Frankfurt zu gleichen Teilen.
Hier finden Sie mehr Informationen
Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10.09.2025 führt die Arbeitsgruppe
„Suizidprävention in der Grünen Branche“ eine Online-Veranstaltung durch, um für das Thema zu
sensibilisieren. Die Veranstaltung informiert über:
• Was wissen wir über Suizide in der Grünen Branche (Daten und Fakten)?
• Welche Hilfsangebote gibt es?
„Suizide betrifft auch die Menschen in der Grünen Branche. Mit unserer Veranstaltung möchten wir
sensibilisieren und Informationslücken schließen, um Betroffene zu unterstützen und das Tabuthema aktiv anzugehen“, so Frau Regina Eichinger-Schönberger, Sprecherin der Arbeitsgruppe.
Veranstaltungsdetails:
• Datum: 10. September 2025
• Uhrzeit: 19.30 – 20.30 Uhr
• Veranstaltungsart: Online-Veranstaltung
• Einwahl-Link hier
• Zugang: Offen für alle, keine Anmeldung erforderlich
Kontakt: Arbeitsgruppe „Suizidprävention in der Grünen Branche“ Regina Eichinger-Schönberger,
Juliane Vees, Gruenebranche@naspro.de
Zoom, 15.09.2025, 10:00 – 15:30
Unten finden Sie das Programm der diesjährigen NaSPro-Tagung unter dem Motto „Suizidprävention lebt!“.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung einer Präsenzveranstaltung wird die Tagung nun online durchgeführt. Dies ermöglicht eine breitere Teilnahme von Fachpersonen aus unterschiedlichen Regionen und Disziplinen, darunter Gesundheit, Bildung, Sozialwesen, Krisenintervention, Wissenschaft, Politik, Medien sowie die Vertretung Betroffener. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!
Online über Zoom, 16:30-18:00, kostenlos
Suizidgedanken und seelische Krisen gehören für viele junge Menschen zur Realität – oft bleibt ihr inneres Ringen jedoch unbemerkt. Gerade in Schule, Jugendarbeit und Seelsorge begegnen wir Menschen, die sich in tiefen Krisen befinden. Doch wie können wir sensibel, achtsam und hilfreich reagieren, wenn das Leben zur Last wird? Anlässlich des Welttags der Suizidprävention laden wir zu drei Seminaren ein, die praxisnah informieren, Handlungssicherheit stärken und Räume für Austausch und Reflexion bieten. Gemeinsam wollen wir hinschauen, verstehen lernen und Wege finden, betroffene Menschen in ihrer Not zu begleiten – mit Haltung, Wissen und Herz.
Die Module können unabhängig voneinander gebucht werden. Bitte in der Anmeldung entsprechend markieren.
„UND PLÖTZLICH SPRICHT JEMAND VON SUIZID…“ Handlungssicherheit in akuten Situationen
2. Modul: Di, 14.10.2025, 16.30 – 18.00 Uhr
SUIZID IN DER EIGENEN SCHULE – Handlungsfähig sein und präventiv wirken
3. Modul: Do, 6.11.2025, 16.30 – 18.00 Uhr
OHNMÄCHTIG HELFEN? Fachkräfte beim Umgang mit Suizidalität
Anmeldung und mehr Informationen hier
Im Zuge des Welttages der Suizidprävention 2025 werden in der Landeshauptstadt Stuttgart sowie in den Landkreisen Tübingen, Böblingen, Heilbronn und Esslingen an öffentlichen Orten T-Shirts ausgelegt. Die Anzahl der T-Shirts verdeutlicht die Zahl der Suizide des vorangegangenen Jahres in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen. „Die Aktion soll anschaulich darstellen, wie groß die Betroffenheit auch lokal ist. Bei jedem Suizid sind nicht nur direkte Angehörige und Freunde betroffen. Auch Kolleg:innen, Lehrer:innen und andere im Umfeld sind Menschen, die dadurch mit dem Thema in Berührung kommen und oft nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.“, weiß Kathrin Paul-Prössler, Geschäftsführerin des AKL Nürtingen-Kirchheim. „Mit der Aktion wollen wir weiter zur Enttabuisierung des Themas Suizid in unserer Gesellschaft beitragen und konkrete Hilfsangebote aufzeigen.“ Mitarbeiter:innen und Ehrenamtliche der Arbeitskreise Leben in Stuttgart, Tübingen / Reutlingen, Heilbronn, Böblingen und Nürtingen-Kirchheim stehen vor Ort bei den jeweiligen Aktionen für Austausch und Informationen für Betroffene, Angehörige, Hinterbliebene wie auch Interessierte zur Verfügung.
Landkreis Waldeck-Frankenberg, 07.-13.09.2025
Das Suizidpräventionspräventionsne
Datum: Mittwoch, 10. September 2025
Uhrzeit: 17:00 – 18:00 Uhr
Ort: Mauritiusplatz, Wiesbaden
Die Stadt Wiesbaden lädt in Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten Andrea Hausy und Frau Stadträtin Löbcke anlässlich des Welttags der Suizidprävention zu einer öffentlichen Kerzenaktion ein.
Mit dieser Gedenk- und Mahnaktion soll das Thema Suizidprävention stärker in den öffentlichen Fokus rücken und ein sichtbares Zeichen für Aufmerksamkeit, Solidarität und Unterstützung gesetzt werden.
Im Rahmen der Veranstaltung sind kurze Redebeiträge vorgesehen – unter anderem von Frau Stadträtin Löbcke, der Inklusionsbeauftragten Andrea Hausy sowie von Rebecca Lefèvre, Sprecherin der NaSPro-Arbeitsgruppe Neurodivergenz & neurologische Vielfalt.
Alle Bürgerinnen und Bürger – insbesondere Betroffene, Angehörige sowie Interessierte – sind herzlich eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen und gemeinsam ein stilles Zeichen zu setzen.
Am 10.09. finden Sie in Würzburg an verschiedenen Standorten unter dem Motto ,,Lasst uns reden“ Infostände, welche Möglichkeit bieten, zu dem Thema Suizid ins Gespräch zu kommen. Zudem findet in der Augustiner Kirche eine Gedenkfeier statt und abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe mit einer Filmvorführung von ,,Arthur und Claire“.
Mittwoch, 10.September 2025, 18.00 Uhr, Rathausstraße 4, 98544 Zella- Mehlis
Lesung: Lyrik trifft Musik
Seit 2003 findet am 10. September jährlich der Welttag der Suizidprävention statt. Weltweit ist die Bevölkerung an diesem Tag aufgerufen, um 20.00 Uhr eine leuchtende Kerze ins Fenster zu stellen und damit den durch Suizid Verstorbenen zu gedenken. Für Karin Diekmann als betroffene Mutter ist dies Anlass, an ihre Tochter Daniela Greschke zu erinnern. Sie veröffentlichte deren nachgelassene Gedichte in dem Buch „Herztränen” und stellt es zusammen mit Ulrike Blechschmidt, Julia Kemmerzehl und Iris Friebel (Literaturwerkstatt Zeilensprung) in der Stadtbücherei Zella- Mehlis vor.
Bereichert wird die Lesung durch musikalische Beiträge von Joachim Bruer, Doreen Barth- Greschke, Jacqueline Karbach und Walter Bayer (Chor “Feinklang” aus Grub am Forst).
Die Lesung möchte das Erbe und das Vermächtnis von Daniela Greschke der Leserschaft in ihrer Geburtsstadt Zella-Mehlis präsentieren und dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden, hinzuschauen, nachzufragen und darüber zu reden.
Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Jede Stimme zählt.
Eintritt: frei
Im Rahmen der Veranstaltung wird um Spenden für AGUS (Bundesweite Selbsthilfeorganisation für Angehörige um Suizid) gebeten.
Zur Programmübersicht: https://padlet.com/NetzwerkNordhessen/lasst-uns-reden-woche-der-suizidpr-vention-2025-zcoaaclgn27qoc1y

Vom 10. bis zum 16. Februar 2025 findet in Kassel, Korbach und Hofgeismar eine Aktionswoche mit dem Titel: „Lasst uns reden! – Woche der Suizidprävention Nordhessen 2025“ statt. Mehr als 14 Veranstaltungen sollen Jugendliche und erwachsene Menschen ansprechen, um über Suizidalität und Suizid miteinander ins Gespräch zu kommen.
Organisiert und veranstaltet wird die Woche der Suizidprävention 2025 vom Regionalen Netzwerk für Suizidprävention in Nordhessen.
Das Regionale Netzwerk für Suizidprävention Nordhessen besteht seit 2022. Anlässlich der Ausstellung „Suizid. Let’s talk about it“ im Jahr 2021 im Museum für Sepulkralkultur, ist der Zusammenschluss von mittlerweile etwa 20 Institutionen aus der psychosozialen Versorgungslandschaft Nordhessens entstanden. Das Netzwerk macht es sich zum Ziel, die regionalen Angebote der Suizidprävention zu fördern und zu stärken.
Neben regionaler Vernetzung und Fortbildung, ist uns die Enttabuisierung und der Abbau von Vorurteilen gegenüber Suizidalität in der Gesellschaft ein besonderes Anliegen. Darum findet in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Woche der Suizidprävention in unserer Region statt. Wir freuen uns darüber, dass in diesem Jahr auch Veranstaltungen außerhalb Kassels stattfinden können!
Wir möchten einen Raum und Impuls für das angemessene öffentliche Gespräch über Suizid und Suizidalität öffnen. Wir möchten auch über Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten informieren, die für verschiedenste Lebenskrisen bereitstehen.
Wir freuen uns auf eine bunte, vielfältige und reichhaltige Woche der Suizidprävention 2025!
*alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

06. September: Ökumenischer Gedenk- und „Mut-mach“- Gottesdienst: | Klosterkirche | Marienstraße | Bad Mergentheim | 19:00 Uhr | 14. September: Infostand | Marktplatz Bad Mergentheim | 10:00 bis 15:00 Uhr
Der Verein TREES of MEMORY e.V. veranstaltet anlässlich des Weltsuizidpräventionstages zusammen mit der kath. Kirchengemeinde St. Johannes Bad Mergentheim am Freitag, 06.09.2024 um 19.00 Uhr einen Gedenk- und Mut-mach-Gottesdienst in der Klosterkirche in Bad Mergentheim:

Der Flyer Steht Ihnen hier als PDF-Datei zum herunterlden zur verfügung.
Am 14.09.2024 sind wir vom Verein mit einem Infostand zum Thema Mentale Gesundheit und Suizidprävention auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim von 10:00 bis 15:00 Uhr präsent.
die AG Suizidprävention der Polizei Berlin hat ein Programm mit folgenden Maßnahmen zur Teilnahme am Welttag der Suizidprävention am 10. September 2024 erstellt:
Informationsstände – Fachpanel – Workshop – Gottesdienst – Lesung
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz | 10789 Berlin | Berliner Fachstelle für Suizidprävention | ab 12:00 Uhr
Ab 12:00 Uhr: Eröffnung – Berliner Hilfsangebote des Netzwerkes für Suizidprävention Berlin stellen sich auf dem Breitscheidplatz an Informationsständen vor.
Netzwerkpartner können sich hier für einen Informationsstand anmelden.
297 bunte T-Shirts – symbolisch für jeden verstorbenen Mann – werden vor der Gedächtniskirche ausgelegt sein. So wird ein beeindruckendes Bild zum Gedenken an die Verstorbenen erzeugt.
13:30 – 15:00 Uhr: Impulsvorträge „Suizidalität bei Männern“ und „Suizidalität in den Streitkräften“ mit anschließender Podiumsdiskussion.
15:30 – 16:30 Uhr: Workshop “Männer gut beraten“.
18:00 Uhr: Gedenkgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche “Sei kein Mann – reden wir darüber! Männer und Suizid“.
20:00 Uhr: Lesung des Bestsellerautors „Alle Farben grau“ von Martin Schäuble.
Das vollständige Programm, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter Welttag der Suizidprävention 2024 – Suizidprävention Berlin (suizidpraevention-berlin.de) oder kann als PDF kann hier heruntergeladen werden
Online Fortbildungsangebot – Kunstprojekt – Theateraufführung | Filmabend | Verschiedene Veranstaltungsorte- und zeiten.
Zum Welttag der Suizidprävention 2024 ist in Zusammenarbeit der AGUS- Gruppe Biberach/Riss, U25 Biberach und Caritas Biberach-Saulgau ein Programm entstanden:
Do., 12. September 2024 | Online- Fortbildungsangebot des ZfP Bad Schussenried mit Dr. David Althaus: komplexe Trauerreaktionen – Begleitung von Menschen in Trauer mit Schwerpunkt Trauer nach Suizid | Anmeldung und Nachfragen: bernadette.blum@zfp-zentrum.de | 14:00 Uhr
Sa., 14. September 2024 | Kunstprojekt des Biberacher StreetArt-Künstlers Daschu mit den Peers von U25 – Gestaltung einer Wand mit Schriftzügen zum Thema Suizidprävention
Sa., 14. September 2024 | „All das Schöne“ – Aufführung des Forum-Theaters Stuttgart | Gemeindezentrum St. Martin, Kirchplatz 3-4, 88400 Biberach/Riß| 19:00 Uhr
Di., 17. September 2024 | „Der letzte schöne Tag“ – Filmabend mit anschließendem Gespräch | Katholisches Gemeindezentrum Bad Schussenried, Klosterhof 5, 88427 Bad Schussenried | 18:00 Uhr
Das vollständige Programm mit weiteren Informationen steht hier zum Download als PDF-Datei zur Verfügung.
Beratungsangebot | Raum der Stille | Filmbeiträge | Andacht | Gottesdienst | Verschiedene Veranstaltungszeiten- und orte
Welttag der Suizidprävention am Dienstag, 10. September 2024:
von 11:00 bis 17:30 Uhr finden Ratsuchende und Interessierte auf der Überlebensmeile in Bonn an drei Standorten kostenlose psychologische Beratung: An der Unimensa beim Hofgarten (Studierendenwerk Bonn), am Hauptportal des Bonner Münsters (Katholische Ehe-, Familien-, und Lebensberatungsstelle) und auf dem Vorplatz der Kreuzkirche (Evangelische Beratungsstelle Bonn).
11:00 bis 17:30 Uhr | Raum der Stille : Zur Ruhe kommen – eine Kerze aufstellen – ein Anliegen aufschreiben | Kapitelsaal am Kreuzgang | Bonner Münster
14:45 bis 17:30 Uhr | Filmbeiträge zu Suizidprävention EKKO | Gerhard-von-Are-Str. 5 | 53111 Bonn |
15:30 Uhr | Andacht »Klage und Hoffnung« | Pfr. M. Kruppa | Platz vor der Kreuzkirche | 53113 Bonn
18:00 Uhr | Gottesdienst im besonderen Gedenken an Menschen, die durch Suizid gestorben sind und für alle Mitbetroffenen | Pfr. D. Baumhof | Münster
Mittwoch, 11. September 2024 | Gangolfsaal Bonner Münster | 20.30 Uhr
»Und dann werde ich unsicher …« – wie wir über Suizidalität sprechen können.
Wenn Menschen im Gespräch andeuten, dass ihnen alles zu viel wird und sie nicht mehr weiterwissen, fühlen sich ihre Gesprächspartner:innen oft verunsichert und überfordert. Der Abend soll Mut machen zum Gespräch über Suizidalität. Grundlegende Informationen und Hinweise zur Gesprächsführung sind Schwerpunkte der Veranstaltung. Referentin: Dipl.-Psych. Silke Grégorie, ehemals tätig bei der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg und in der Krisenberatung junger Menschen. | Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Aktionstag zum Welttag der Suizidprävention | Gottesdienst und Vortrag |
Verschiedene Veranstaltungsorte- und Zeiten
Mo., 09. September 2024 | Vortrag „Suizidale Krisen und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“ | Gemeindezentrum der Röm.-kath. Kirche | Hohe Straße 1 | Chemnitz | 19:00 Uhr
Im Vortrag von Susan Winkler (Pädagogin und Notfallseelsorgerin) und Doreen Moschke (Leiterin der Notfallseelsorge Chemnitz) erfahren Sie, wie man Gefährdungen erkennt, vorsorgt und Hilfe bekommen kann. Sie werden konkrete Handlungsstrategien und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen, die es ermöglichen, im Ernstfall richtig zu reagieren und so vielleicht Leben zu retten
Di., 10. September 2024 | Gottesdienst | Stadtkirche St. Jakobi | Jakobikirchplatz 1 | 09111 Chemnitz | 12:00 Uhr
Wir laden dazu hinterbliebene Angehörige, Betroffene sowie alle Interessierten ein.
Di., 10.September 2024 | Aktionstag | | Vor der Stadtkirche St. Jakobi | Jakobikirchplatz 1 | 09111 Chemnitz | 13:00 bis 16:00 Uhr
Die Telefonseelsorge, das Kinder- und Jugendtelefon, das Kriseninterventionsteam, AGUS – Angehörige um Suizid e.V., M.U.T. – ein Projekt zum Thema psychische Erkrankungen informieren zum Thema Suizidprävention.
Gedenkgottesdienst | Methodistische Kirche Dessau | Tempelhofer Straße 30 | 06849 Dessau | 18:00 Uhr
Ökumenisches Gedenken an Menschen, die durch Suizid aus dem Leben gegangen sind.
Begegnen Sie uns am 10. September 2024, um 18Uhr in der Methodistischen Kirche Dessau.
2. Fachtag Suizidprävention : „Übergänge in der Entstehung, Behandlung und Versorgung von suizidalen Kindern und Jugendlichen“ | Kulturrathaus Dresden | Königstr. 15 | 01097 Dresden | 12:30 bis 17:00 Uhr

Die Organisation des Fachtages übernimmt in diesem Jahr eine Kooperation aus dem Projekt HEYLiFE des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V., dem Universitätsklinikum Dresden, dem Gesundheitsamt Dresden und der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft der Stadt Dresden.
Das Programm und weitere Informationen steht Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung oder kann auf der Website des Werner-Felber-Instituts eingesehen werden.
Aktion & Gedenkgottesdienst
Garnisonkirche Dresden, Militärhistorisches Museum | Stauffenbergallee 9 G |01099 Dresden | 10:00 Uhr
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention 2024 veranstaltet das Werner-Felber-Institut in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Dresden e.V., U25, dem Christlichen Hospizdienst und dem Männernetzwerk Dresden e.V. am Sonntag, den 15. September 2024 um 10.45 Uhr einen Gedenkgottesdienst in der Garnisonkirche Dresden. Zuvor werden vor dem Militärhistorischen Museum Dresden 513 T-Shirts und Hemden ausgelegt, um auf die 513 Männer aufmerksam zu machen, die im Jahr 2022 in Sachsen durch Suizid verstorben sind.
10:00 Uhr: T-Shirt-Aktion auf dem Vorplatz des Militärhistorischen Museums
Ab 10:30 Uhr: Ankommen in der Garnisonskirche
10:45 Uhr: Beginn Gottesdienst
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden Sie hier auf der Homepage der Werner-Felber-Instituts.
Gedenkandacht | St. Johannis- und Catharinen-Kirche | Kirchenstraße 7 | 21706 Drochtersen | 18:00 Uhr
Zum Welttag der Suizidprävention findet am 10. September eine Gedenkandacht in der St. Johannis – und Catharinen-Kirche statt. Diese Andacht möchte auf dem “Weg des Weitermachens” begleiten. Und dabei darf es egal sein, wie lange der Verlust zurückliegt und wem die Trauer gilt. Es wird Licht, Wärme und Musik geben in dieser Andacht. Und Zuversicht.
Jeder der mag ist eingeladen ein Foto oder einen Gegenstand in Erinnerung an die/den Verstorbene(n) mitzubringen.
Im Anschluss an die Andacht sind alle herzlich eingeladen, noch eine Weile beisammen zu bleiben, sich zu stärken und ins Gespräch zu kommen oder sich über die Arbeit der Mitwirkenden (Lebens- und Sterbeammen vom SterbeammenNetz Kehdingen sowie AGUS Angehörige um Suizid, Selbsthilfegruppe Stade) zu informieren.
Wer nach der Andacht lieber direkt den Heimweg antreten mag, so hoffen wir, dass er es gestärkt und getragen tun wird.
Seien Sie willkommen!
„Mit Schicksalsschlägen leben lernen“ – Gedenkfeier für die Hinterbliebenen nach Suizid
Siechenhauskapelle in Essen | Rüttenscheider Straße 143 | 45130 Essen | 19:00 Uhr
Die Telefonseelsorge in Essen und der Förderverein Essener Telefonseelsorge (Fets) laden am 10. September, dem weltweiten Tag der Suizidprävention, um 19 Uhr alle, denen das Thema ein Anliegen ist, zu einer Gedenkfeier für die Hinterbliebenen nach Suizid in die Siechenhauskapelle in Essen ein.
Das kleine mittelalterliche Gotteshaus im belebten Szene-Viertel Rüttenscheid gehört zu den ältesten Kirchenbauten der Ruhrmetropole. Seit 500 Jahren suchen hier Menschen in Notlagen Entlastung und tragen ihre Sorgen vor eine kleine Marienstatue. Am 10. September wird es dort einen ökumenischen Gottesdienst mit Liedern, Texten, Fürbitten und Gebeten geben, in dessen Rahmen die renommierte Autorin, Lyrikerin und Poetry Slammerin Jule Weber auftreten wird. In einem sehr persönlichen Interview wird eine Hinterbliebene von der schweren Zeit nach dem Suizid ihres Ehemannes berichten – und davon, wie sie die Kraft gefunden hat, wieder nach vorne zu blicken. Die Gedenkfeier ist gedacht für Hinterbliebene und für alle, denen das Thema Suizid ein Anliegen ist.
Um 20 Uhr endet die Veranstaltung mit dem Anzünden von 50 Kerzen vor der Kapelle für die Essener Bürgerinnen und Bürger, die sich im vergangenen Jahr das Leben genommen haben. Anschließend stehen der Vorbereitungskreis und Seelsorgende zum Gespräch zur Verfügung.
Kontakt und Rückfragen: foerderverein@telefonseelsorge-essen.de
